Privater Blog. Enthält selbst geschriebene Prosatexte und Gedichte.
Dämliches allzu dämliches
Link abrufen
Facebook
X
Pinterest
E-Mail
Andere Apps
-
Das herrliche Elend dieser Geschichte ist am Augenblick des hoffnungslosen Verwelkens der Gefühle zu realisieren, dass einer schon ewig der authentische Bösewicht gewesen war.
Katzenliebe ist die einzige Liebe, die mein verqueres Gehirn versteht und erwidern kann. Irgendetwas mit Kindheitstraumata, denke ich. Das ruft die dauermüde Katzenmutter in mir jedesmal, in dem ich sie erblicke, hervor. Das Haus gegenüber meinem friedlichen Häuschen am Rande der Stadt steht schon lange frei. Eines späten Nachmittags, als ich meinen Feierabend-Joint rauchte, kroch eine Katze aus dem kleinen Loch an der unteren Seite der grünen und brüchigen Tür des Nachbarn und gleich sieben kleine Babykatzen ihr hinterher. In meinem bekifften Kopf dachte ich, ich hätte wieder einmal zu viel geraucht und sprang hastig auf und blieb stehen. Die Katzenmutter fauchte leise und müde, jedoch rannten alle Katzenbabys ängstlich wieder durch das halb angeschlagene Türloch zurück. Es dauerte eine Woche, bis sich die Mutter und ihre Babys an mich gewöhnt haben. Nicht nur die Zeit heilte ihre durch mich entstandenen Angstwunden, sondern auch viel Katzenfutter von der guten Sorte. Zumindest g...
Du dachtest das Haus bräuchte lediglich eine einfache Reparatur, eine oberflächliche Sanierung; du dachtest die Wand bräuchte lediglich neue Farbe, hier ein wenig reinigen, da ein bisschen wischen, dann wäre alles gut. Nur jetzt scheint die Sonne und das Fundament des Hauses offenbart sich in all seiner Zerbrechlichkeit. Als es noch dunkel war, hat es gereicht, ein Fundament aus religiösen Narrativen zu bauen. Ein Feindbild und eine erleuchtete Erlösung, das Verdammnis liegt da unten, keiner darf hin. Was du nicht sehen kannst, fürchtest du unendlich. Dann strahlte die Sonne und das Verdammnis sah anders als erwartet aus. Beton, der schlecht gebaut wurde, er hat tiefe Risse, eigentlich ist er schon kaputt. Das Problem bist nicht du, nicht der Beton und nicht das Licht, das Problem ist alles! Das Haus dürfte hier nicht stehen. Es dürfte nicht Mal gebaut werden.
Die schlaflose Nacht vergeht und von weiten rauscht das Meer Du bleibst da; ich bleibe hier Ich schreibe die Worte bis du den Weißwein austrinkst Dann feierst du um die Torte und ich trauere um das Tier Im Herzen ist die Birgit und in der Hand ist immer noch das Bier
Kommentare
Kommentar veröffentlichen